23.05.2019 in Kommunalpolitik

Hilde Mattheis informiert sich über die Förderung des Klinikums Spaichingen

 

Die SPD vor Ort kündigt nicht nur an - Sie handelt!

Ulm / Spachingen, 23.05.2019 – Auf Einladung des SPD-Ortsvereins Spaichingen-Heuberg besuchte die Bundestagsabgeordnete und Gesundheitsexpertin Hilde Mattheis am Dienstag die Stadt, um sich über die Gesundheitsversorgung vor Ort, insbesondere über die Zukunft des Klinikums Spaichingen zu informieren.

Enrico Becker, SPD-Ortsvereinsvorsitzender und Dr. Albrecht Dapp, ehemaliger Chefarzt am Spaichinger Krankenhaus und Leiter des Fördervereins zum Erhalt des Krankenhaustandortes berichteten der Bundestagsabgeordneten, warum sie das Krankenhaus erhalten wollen.

„Aus unserer Sicht macht es keinen Sinn, einen anerkannten Therapiestandort mit sehr guter medizinischer Qualität in den Bereichen innere Medizin und Diabetologie einfach zu schließen. Damit ginge viel Know-How verloren und die medizinische Versorgung, insbesondere auch die Notfallversorgung im ganzen nördlichen Landkreis, würden verschlechtert.“, sagte Dr. Dapp. Markus Kiekbusch (SPD-Kreisrat) pflichtete ihm bei: „Das Kranken-haus ist für viele Bürger für Ort wichtig, es sichert die lokale medizinische Versorgung ab und es erhält Arbeitsplätze hier im Ort. Eine Schließung kommt für uns nicht in Betracht.“

Die Bundestagsabgeordnete machte Vorschläge zum weiteren Vorgehen des Fördervereins. „Ich habe große Sympathien für die Anliegen des Vereins. Eine Komplettschließung ganzer Stationen und Kliniken war auch mit der letzten Krankenhausreform nicht im Sinne des Bundesgesetzgebers.“, erklärte Mattheis. „Wir wollen vielmehr eine Spezialisierung erreichen, die hier im Bereich innere Medizin ja schon vorliegt. Da mit dem Gesundheitscampus außerdem ein innovativer Weg zu einer verzahnten ambulanten, stationären und pflegerischen Versorgung vorliegt, können Fördergelder der gesetzlichen Krankenversicherung möglicherweise helfen. Innovative Projekte im Bereich Gesundheitsversorgung können über den bundesweiten Innovationsfonds gefördert werden. Das wünsche ich mir auch für das Krankenhaus in Spaichingen.“ Einen solchen Projektantrag wollen Kiekbusch und Becker zunächst in der Kreistagsfraktion und dann mithilfe des Fördervereins Krankenhaus Spaichingen e.V. bei Landrat Bär vorantreiben.

 

16.05.2019 in Kommunalpolitik

Gründungsversammlung „Förderverein Krankenhaus Spaichingen“

 

Gestern Abend hat sich der „Förderverein Krankenhaus Spaichingen“ gegründet.

Der Verein verfolgt den Zweck der Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens und der öffentlichen Gesundheitspflege in Spaichingen und Umgebung durch die Unterstützung des Stadorts Spaichingen des Klinikum Landkreis Tuttlingen bei der Erfüllung seine gemeinnützigen Aufgaben und seines Versorgungsauftrages. Insbesondere sollen die Funktionen des Standorts Spaichingen als Akutkrankenhaus und Teil einer umfassenden Struktur der Gesundheitsversorgung im nördlichen Landkreis Tuttlingen gestützt werden.

Dr. Gert Forschner sagt aber auch klar: Es gilt das Klinikum Tuttlingen mit dem Standort Spaichingen zu stärken!

Unter den Gründungsmitgliedern sind die Kreisräte Marcus Kiekbusch (SPD), Leo Grimm (FDP), Isabella Kustermann (Freie Wähler) und Enrico Becker (Ortsvereinsvorsitzender SPD Spaichingen-Heuberg & stellv. Kreisvorsitzender SPD Kreisverband Tuttlingen).

Wir alle gratulieren dem gewählten Vorstand und wünschen Ihnen ein gutes Händchen sowie viele Unterstützer für Ihre zukünftige Arbeit.

Foto (Zdenko Merkt) von Links: 1. Vorsitzender Dr. Gert Forschner, Marcus Kiekbusch (SPD), Leo Grimm (FDP), Isabella Kustermann (Freie Wähler), Enrico Becker (SPD), 2. Vorsitzender Dr. Med. Albrecht Dapp)

Nicht im Bild, aber sehr engagiert in der Klinikinitiative Spaichingen und natürlich ebenfalls Gründungsmitglied ist Manfred Cirzel (Vorsitzender der Freien Wähler Spaichingen) - Danke Manfred für Deinen Einsatz!

 

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